hamburger wirtschaft März 2015 - page 7

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wirtschaft
03/2015
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Vertragsunterzeichnung
Die angehenden
Versicherungsexperten der Allianz Deutsch-
land AG werden ihr berufliches Wissen künf-
tig als duale Studierende in Hamburg erwer-
ben. Denn im Herbst dieses Jahres nehmen
erstmals zehn Studierende aus dem Konzern
ihr Studium an der HSBA Hamburg School of
Business Administration auf. Einen entspre-
chenden Vertrag unterzeichneten nun der
Geschäftsführer der HSBA, Dr. Uve Samuels,
und Andreas Schmid, Repräsentant der Alli-
anz in Hamburg. Schmid betonte, mit dem
Wechsel des Studienortes von Mannheim in
die Hansestadt wolle das Unternehmen ein
klares Bekenntnis zum Wirtschafts- und
Wissenschaftsstandort Hamburg ablegen.
„Mit ihren dualen Bachelorstudiengängen
und den berufsbegleitenden Masterprogram-
men bietet die HSBA ideale Voraussetzungen
Haben ihre Zusammenarbeit per Handschlag
besiegelt: HSBA-Geschäftsführer Uve Samuels
(re.) und Andreas Schmid von der Allianz
Foto: Ulrich Perrey
Bei uns zu Gast
Philippe Etienne
Botschafter der Französischen Republik
in Deutschland
hw:
Willkommen in Hamburg! Was sind
Ihre ersten Eindrücke von der Stadt?
Etienne:
Ich bin beeindruckt. Hamburg hat
es hervorragend geschafft, seine jahrhun-
dertealten Traditionen zu bewahren und
zugleich seinen Platz als engagierter und
äußerst erfolgreicher Akteur in der globali­
sierten Welt zu behaupten. Die Handels-
kammer liefert das beste Beispiel dafür. Sie
feiert ihr 350-jähriges Bestehen und ver-
anstaltet mit dem „Hamburg Summit:
China meets Europe“ alle zwei Jahre er-
folgreich ein Dialogforum ersten Ranges
zwischen China und Europa.
hw:
Frankreich ist Hamburgs Außenhan-
delspartner Nummer eins. Wo sehen Sie
Potenzial zum Ausbau der Wirtschafts­
beziehungen?
Etienne:
Zwischen Hamburg und Frank-
reich besteht eine für beide Seiten gewinn-
bringende Partnerschaft, die es zu ver­
tiefen gilt. Mehrere Zukunftsbranchen
kommen dafür infrage, doch ich denke vor
allem an die digitale Wirtschaft. Hier hat
Frankreich viel zu bieten. Frankreich ist
auch für ausländische Investoren von gro-
ßer Bedeutung. Hamburger Firmen bieten
sich da noch viele Möglichkeiten.
hw:
Was macht die französische Regierung
angesichts des schwachenWachstums, um
die Wirtschaft wieder anzukurbeln?
Etienne:
Die Regierung hat unter Premier
Manuel Valls mit der Reformagenda einen
Prozess ohnegleichen angestoßen. Wir
führen eine Gebietsreform durch, libera­
lisieren ganze Wirtschaftsbereiche und
weiten die Sonntagsarbeit aus. Außerdem
machen wir Fortschritte beim sozialen
Dialog und der Arbeitsmarktreform. All
das geschieht zeitgleich mit beispiellosen
Anstrengungen zur Reduzierung öffent­
licher Ausgaben sowie zur Steigerung der
Wettbewerbsfähigkeit unserer Firmen.
Veranstaltung: Antrittsbesuch bei Präses
Fritz Horst Melsheimer
Stattete der Handelskammer erstmals einen
Besuch ab: Der französische Botschafter
Philippe Etienne
Foto: Nicolas Maack
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dafür, dass sich der Nachwuchs der Allianz
auf künftige Führungsaufgaben vorbereiten
kann“, so Schmid. Die auf Wirtschaft speziali­
sierte Hochschule HSBA kooperiert mit etwa
250 Unternehmen.
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