hamburger wirtschaft März 2015 - page 8

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wirtschaft
03/2015
Tr e f f punk t
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Arbeitskreis Gesellschaftliche Verantwor-
tung
Unter Vorsitz von Korinna Steffen,
Geschäftsführerin der VisionAktion GmbH,
fand eine Sitzung des Arbeitskreises auf Ein-
ladung von Dr. Delia Schindler bei der Tchibo
GmbH statt. Die Gastgeberin berichtete, wie
man bei Tchibo mit dem Thema Gesellschaft-
liche Verantwortung umgeht. Bereits seit
2006 sei Nachhaltigkeit ein fester Bestand-
teil der Unternehmensstrategie, so Schindler.
Zudem sprach Dr. Norbert Taubken von der
Scholz & Friends Berlin GmbH über Glaub-
würdigkeit in der Kommunikation über Cor-
porate Responsibility. Die Medien interessier­
ten sich verstärkt für kritisches Verhalten von
Firmen, stellte er fest. Außerdem sprachen
die Teilnehmer der Sitzung über die Veran-
staltung „Gesellschaftliche Verantwortung“,
die am 29. April stattfindet.
Arbeitskreis Betriebliches Gesundheitsma­
nagement und Arbeitsschutz
Für Firmen,
die die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern,
rückt die Frage nach dem Nutzen der Maß-
nahmen stärker in den Vordergrund. Daher
beschäftigten sich die Arbeitskreismitglieder
damit, wie Unternehmen den Erfolg von
gesundheitsfördernden Maßnahmen messen
und bewerten können. Dr. Heinz Martens, In-
haber der One Medical Coaching Deutsch-
land UG, zeigte zudem auf, wie Bewegungs-
mangel und Stress zusammenhängen. Ziel
einer Projektgruppe des Arbeitskreises ist es,
eine Übersicht über Kennzahlen und Mess-
größen im Kontext des Betrieblichen Gesund­
heitsmanagement zu erstellen und auf ihren
jeweiligen Nutzen sowie ihre Anwendbarkeit
für Unternehmen unterschiedlicher Größen
hin zu bewerten.
Einstimmiges Votum pro Azubi-Wohnheim
Im Gedenken an das kürzlich verstorbene
ehemalige Plenarmitglied Maximilian
Georg Klumpp begann die erste Sitzung
des Plenums in diesem Jahr mit einer
Schweigeminute. Michael Eggenschwiler,
Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr,
berichtete anschließend von der Veran-
staltung „Wie erreicht man Akzeptanz
und Planungssicherheit bei Großprojek-
ten?“, die wichtige Denkanstöße lieferte.
Zudem sprachen Dr. Gabriele Kötschau,
Leiterin des Handelskammerbüros in St.
Petersburg, und Dr. Malte Heyne, der
Geschäftsführer der IHK Nord, über ihre
aktuelle Arbeit.
Ein Schwerpunktthema der Plenarsit-
zung war die Fachkräftesicherung. Damit
Hamburg auch für auswärtige jugendliche
Schulabgänger weiterhin attraktiv bleibt,
sprachen sich die Mitglieder des Plenums
einstimmig für eine Beteiligung der Han-
delskammer am sogenannten College
Quartier Wandsbek aus. Dabei handelt es
sich um das stadtweit erste Wohnheim
für Auszubildende. Es entsteht derzeit an
der Hammer Straße. Rahmen für dieses
Projekt ist ein von der Stadt Hamburg und
der Handelskammer gemeinsam aufge­
legter und finanzierter Azubi-Fonds, der
explizit der Fachkräftesicherung in der
Hansestadt gewidmet ist.
Die nächste Plenarsitzung findet am Don-
nerstag, den 5. März, statt.
Foto: Stephan Wallocha
In dieser Rubrik informieren wir Sie über die
aktuellen Themen, über die in den Gremien der
demokratischen Selbstverwaltung der
Hamburger Wirtschaft diskutiert wird. Hier
engagieren sich rund 680 Unternehmer
ehrenamtlich. Weitere Informationen zum
Ehrenamt der Handelskammer sind abrufbar
unter
Plenum
Das Plenum ist das höchste
beschlussfassende Gremium der Handels­
kammer. Auf seinen monatlichen Sitzungen
bestimmt es die Leitlinien der Kammerarbeit.
Ihm gehören höchstens 66 Plenarmitglieder
an, die sich aus unmittelbar und mittelbar
gewählten Vertretern aus Mitgliedsunter­
nehmen aller Branchen der gewerblichen
Wirtschaft zusammensetzen.
Ausschüsse und Arbeitskreise
Die derzeit
36 Ausschüsse und Arbeitskreise unterstützen
das Plenum. Sie befassen sich mit speziellen
Fach- und Branchenthemen und erarbeiten
Analysen und Beschlussvorlagen.
Informationen
Ausstellungseröffnung
Noch bis zum 20.
März sind in der Reihe „Kunst in der Handels­
kammer“ historische Luftaufnahmen von
Hamburg auf der Galerie der Handelskammer
zu sehen. Der Fotograf Günther Krüger doku-
mentierte zwischen 1954 und 1969 für das
Hamburger Abendblatt den Wiederauf- und
Umbau der Hansestadt nach dem Zweiten
Weltkrieg. Ganze Straßenzüge und Stadtvier­
tel entstanden damals neu. Birgit Kochen-
Schmidt-Eych, Vizepräses der Handelskam-
mer, eröffnete die Ausstellung gemeinsam
mit dem Fotografen Jürgen Joost, der die
historischen Luftaufnahmen der Hansestadt
wiederentdeckt hatte. Zudem erläuterte der
Architekturhistoriker Gert Kähler anhand
ausgewählter Krüger-Bilder die Entwicklung
der Stadt Hamburg.
Foto: Michael Zapf
Betrachteten die Luftaufnahmen von Günther
Krüger (v. li.): Dr. Klaus Wehmeier mit den
Fotografen F. C. Gundlach und Jürgen Joost
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